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Zecken beim Hund – erkennen, entfernen und vorbeugen

  • vor 2 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Zecken können sich im Fell leicht verstecken. Erfahre, wo du besonders genau hinschauen solltest, wie du eine Zecke richtig entfernst und wann tierärztlicher Rat wichtig ist.


Sobald die Temperaturen milder werden, sind auch Zecken wieder aktiv. In der Schweiz treten sie besonders häufig von März bis Juni sowie von September bis November auf. Je nach Wetter können sie jedoch beinahe ganzjährig vorkommen.

Nach Spaziergängen durch Wälder, Wiesen oder hohes Gras lohnt es sich deshalb, den Hund gründlich abzusuchen. Denn Zecken sind nicht nur unangenehm – sie können auch Krankheitserreger übertragen.


Wo verstecken sich Zecken besonders häufig?

Zecken suchen bevorzugt warme und gut geschützte Körperstellen. Kontrolliere deshalb besonders:


  • Kopf und Ohren

  • Hals und Brust

  • Achseln

  • Bauch und Leisten

  • Innenseiten der Beine

  • Bereiche zwischen den Zehen


Bei langem oder dichtem Fell solltest du das Fell mit den Fingern scheiteln und langsam abtasten. Kleine Zecken lassen sich leicht übersehen.


Eine Zecke richtig entfernen

Entdeckst du eine festgebissene Zecke, sollte sie möglichst bald entfernt werden.

Verwende dafür eine Zeckenzange, Zeckenpinzette oder einen Zeckenhaken. Setze das Hilfsmittel möglichst nah an der Haut an und entferne die Zecke ruhig und vorsichtig entsprechend der Anleitung des jeweiligen Hilfsmittels.

Achte darauf, den Körper der Zecke nicht zu zerquetschen. Verwende kein Öl, keinen Alkohol, Klebstoff oder Nagellack, da solche Hausmittel die Entfernung erschweren können.

Reinige anschliessend die Einstichstelle und beobachte sie in den folgenden Tagen.


Wann sollte eine Tierarztpraxis aufgesucht werden?

Eine leichte Rötung unmittelbar nach dem Entfernen kann vorkommen. Tierärztlich abklären lassen solltest du es jedoch, wenn:


  • sich die Einstichstelle stark rötet oder entzündet

  • eine deutliche Schwellung entsteht

  • Teile der Zecke in der Haut verbleiben und sich die Stelle verändert

  • dein Hund ungewöhnlich müde oder schwach wirkt

  • Fieber, Appetitlosigkeit oder Lahmheit auftreten

  • sich das Verhalten deines Hundes auffällig verändert


Solche Beschwerden müssen nicht zwingend von der Zecke stammen, sollten aber sicherheitshalber untersucht werden.


Wie lässt sich einem Zeckenbefall vorbeugen?

Kontrolliere deinen Hund nach jedem Spaziergang sorgfältig. Regelmässiges Bürsten hilft besonders bei dichtem oder langem Fell, Zecken frühzeitig zu entdecken.

Zusätzlich gibt es verschiedene Zeckenschutzmittel, beispielsweise Spot-on-Präparate, Halsbänder oder Tabletten. Welcher Schutz geeignet ist, hängt unter anderem von Alter, Gewicht, Gesundheit und Lebensweise des Hundes ab. Lass dich dazu am besten in deiner Tierarztpraxis beraten.


Auch auf Reisen wichtig

Wer mit seinem Hund verreist, sollte sich frühzeitig über die Parasiten am Reiseziel informieren. In anderen Regionen können zusätzliche Zeckenarten und übertragbare Krankheiten vorkommen. Ein individuell abgestimmter Schutz ist deshalb besonders wichtig.


Fazit

Zecken lassen sich nicht immer vermeiden. Durch regelmässiges Absuchen, schnelles Entfernen und einen passenden Zeckenschutz kannst du das Risiko jedoch deutlich reduzieren.

Am besten gehört eine Zeckenzange sowohl in die Pflegeausstattung zu Hause als auch in die Reiseapotheke deines Hundes.


Hinweis: Dieser Beitrag enthält allgemeine Informationen und ersetzt keine tierärztliche Beratung.


Zecken beim Hund

 
 
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